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Tollwut

Die Tollwut ist eine in der Regel tödlich verlaufende Viruserkrankung. Das Virus wird durch den Speichel infizierter Tiere (z. B. bei Bissverletzung oder Belecken vorgeschädigter Haut) übertragen.

In vielen Reisegebieten mit hoher Tollwutgefährdung, sind gut verträgliche Impfstoffe nicht überall verfügbar. Eine vorbeugende Impfung kann daher lebensrettend sein.

Die Grundimmunisierung besteht aus 3 Injektionen an den Tagen 0, 7, 21 (oder 28).

Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es in 1-10% der Impfungen innerhalb von 1 - 3 Tagen zu Rötung und Schwellung oder Schmerzen an der Impfstelle kommen, gelegentlich auch mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten. Allgemeinsymptome wie leichte bis mäßige Temperaturerhöhung, grippeähnliche Symptomatik sowie Störungen des Magen-Darm-Traktes kommen selten vor. Über Einzelfälle von allergischen Sofortreaktionen wurde in der Fachliteratur berichtet.

Im Falle einer tollwutverdächtigen Bissverletzung muss immer aufgefrischt werden.