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Tetanus

Der Erreger des Wundstarrkrampfes kommt weltweit vor. Tetanus ist wegen der relativ hohen Durchimpfungsraten in den Industrienationen selten geworden.

Nach Verletzungen (auch kleineren) und Unfällen dringen die Erreger in das Gewebe ein. Das Tetanus-Bakterium bildet ein starkes Nervengift, das zu Krämpfen in der Muskulatur führt. Sind das Zwerchfell und die Atemmuskulatur betroffen kommt es zum Tod durch Ersticken. Unter optimalen medizinischen Bedingungen sterben 10 - 20% der Erkrankten. Unbehandelt führt die Krankheit in 90% der Fälle zum Tode.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt eine Auffrischimpfung im Abstand von 10 Jahren nach der Grundimmunisierung.

Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann bei bis zu 20% der Impflinge innerhalb von 1 - 3 Tagen zu Rötung und Schwellung oder Schmerzen an der Impfstelle kommen. Gelegentlich auch verbunden mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten. Sehr selten bildet sich ein kleines Knötchen an der Injektionsstelle. Allgemeinsymptome wie leichte bis mäßige Temperaturerhöhung, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Störungen des Magen-Darm-Traktes sind selten zu beobachten. Einzelfälle allergischer Sofortreaktionen und Erkrankungen des peripheren Nervensystems wurden in der Fachliteratur beschrieben.